Archiv der Kategorie: Bauphase

Finale und Hausabnahme

Heute hat unser Bauleiter den 12.02.2016 als Abnahmetermin vorgeschlagen und wir haben zugestimmt. Endlich hört das Pendeln zwischen Berlin und Borsdorf auf und es müssen nicht mehr 2 Häuser beheizt  werden.

Was ist noch zu erledigen? Am 28. und 29. Januar erhielten 2 Räume im OG  Vinyl-Parkett. Gleichzeitig wird die untere Diele von unserem Fliesenleger Gerd Kaden fertiggestellt.

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Gästezimmer
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Office
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Gäste – Duschbad 1
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Gäste – Duschbad 2

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Die Bautreppe in der Diele wird demnächst abgebaut. Die neue Treppe ist weniger steil , hat mehr Stufen und steht dann bereits im gefliesten Bereich, so dass der Fliesenleger die restlichen Fliesen legen kann.

Gebäudetechnik-Possenhain und beendete die Sanitär- und Heizungsinstallation bereits in in KW 5.  Jetzt sollte Wasser aus den Hähnen kommen, die Kollektoren auf dem Dach gefüllt sein und die Wolf-Therme 300 l Wasser angewärmtes enthalten.

Am 4. und 5. Februar 2016 wurden von der Firma  LifeLong Türen und die Treppe  eingebaut. Die Treppenstufen wollen wir „verpacken“,  damit sie beim Umzug nicht beschädigt werden.

Vom Elektriker Haase müssen noch Alarmanlage und Datensteckdosen montiert werden.

Mittlerweile hat Firma Jan Giesa das Garagenfundament fertiggestellt, so dass Betonwerk Carl Plötner  in KW 6 die Stahlbeton-Garage aufstellen kann.

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Fundament für Anbau

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Für den Umzug haben wir Spedition  Hertling  beauftragt. Mit dieser Spedition ist bereits der Kaiser umgezogen. Beim Vorort-Termin erlebten wir eine sympatische  Mischung zwischen Akquise und unseren Wünschen bzgl. des Leistungsumfanges. Der Umzug erfolgt am 17. und 18. Februar.

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Volles Haus im Winter

In der Woche vom 18.1. bis 22.01.2016 war auf der Baustelle richtig viel los. Drei Mitarbeiter der Malerwerkstatt Vent waren mit Spachtel, Schleif- und Malerarbeiten im Haus beschäftigt. Gleichzeitig wurden die Bäder durch Firma Karsten Kaden (HvH) gefliest und alle weitere Fliesenarbeiten durch  unseren Fliesenleger Gerd Kaden durchgeführt. Da am 21.01.2016 die Monteure von Porta die Küche einbauen wollten, mussten die Fliesen- und Malerarbeiten in der Küche am 20.01.2016 fertiggestellt werden. Am 22.01.2016 waren 11 Mitarbeiter von 5 Firmen im Haus beschäftigt, da auch Firma Haase (dem Seniorchef sei Dank) völlig überraschend erschien, um den lang ersehnten Anschluss an das Stromnetz zu realisieren. Da die Erde tief gefroren war,  konnte das Kabel am Hausanschlusskasten nicht in der Erde versenkt werden. Diese Aufgabe werde ich später erledigen. Damit nicht genug:  trotz Eis und Schnee  (- 8° ) wurde durch einen Telekom-Beauftragten der Anschluss im HAR gelegt. Auch hier konnte der Schacht auf dem Gehweg durch Firma Kusche & Walter nicht sofort mit Erde gefüllt werden. Für Handwerker war es sicherlich nicht einfach sich gegenseitig abzustimmen, aber letztlich hat es geklappt. Wir möchten uns daher bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, dass der für Mitte Februar geplante Umzug immer wahrscheinlicher wird.

Fliesen, Bodenbeläge und anderes

In KW 1/2016 begann Fliesenlegermeister Gerd Kaden mit dem Verlegen der Fliesen in der Küche.   Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Diele folgen in KW 4. In KW 2 erledigt Fliesenlegermeister Karsten Kaden im Auftrag von HvH die beiden Bäder. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir gemerkt haben, dass wir es nicht mit einem, sondern mit 2 Kaden zu tun haben. Die Herren sind übrigens nicht verwandt.

Am 21. und  22.01.2016 wird die Nobilia-Küche eingebaut und ab dem 25.01.2016  wird von Firma Mauersberger im OG Venyl-Parkett verlegt. Wir sind gespannt, wann HvH-Elektriker Haase das Haus ans Stromnetz anschließen kann, denn das Erdkabel endet bereits im Schaltschrank und alle Steckdosen sind angeschlossen.  Bis zum 06.01.2016 war allerdings nicht einmal ein Stromzähler bei „Mitnetz-Strom“ beantragt. Es wäre schön, wenn die Kosten für den Baustromanschluss  € 1.000  nicht erreichen.

Zu Sylvester waren alle Fenster des Hauses verschlossen, um zu verhindern, dass Feuerwerkskörper ins Haus gelangen. Einen Tag später war die Temperatur im Haus über 30°  und es zeigte sich, dass noch viel Feuchtigkeit im Haus vorhanden war. An Fensterscheiben und  Fensterrahmen hingen Wassertropfen  und bei der Öffnung der Fenster entwich eine richtige Dampfwolke in die frostige Winterluft. Jetzt sind wieder 2 Fenster angekippt.

 

Trockenbau vor Weihnachten

Da im Haus nur noch vereinzelt feuchte Stellen zu sehen sind, hat unser Bauleiter die Trockenbauer ab dem 21.12.2015 tätig werden lassen. Es  gibt wohl keinen Trockenbauer der Platten nicht mit einem  „Spalt“ verlegt hat. Das resultiert oft aus nicht ganz „winkeligen“ Räumen. Bei einigen Platten wird es durch Transport und Lagerung zu Schäden kommen. Trotzdem können diese Platten verwendet werden. Wird später mit  Glasfaserband gespachtelt, ist davon nichts mehr zu sehen.
Firma Hubrich beendete die Tiefbauarbeiten mit dem Anschluss der beiden Regenfallrohre an die Abwasserleitung. Firma Hilbert hat überflüssige Erde entfernt und HvH seinen orangefarbigen Baucontainer. Ein sicheres Zeichen, dass es mit der Baustelle langsam zu Ende geht und wir früher als geplant einziehen können. Wahrscheinliches Einzugsdatum ist spätestens KW 8/2016. Die Bauherrin beschäftigt sich bereits mit der Auswahl einer Spedition. Dies kann dauern, denn in Berlin bieten 528 Speditionen ihr Dienste an.

 

Kanalanschluss und Elektrik 2

Unsere geplagten Nachbarn:  Zum zweiten Mal erfolgt ein Öffnen der Strasse .  Während die Bauherrin zuhause in Kaulsdorf gemütlich weihnachtliche Stimmung verbreitet, wurde es hier richtig laut. Am 17. und 18. 12.2015 hat Firma Edgar Hilbert – wie vereinbart – den Kanalanschluss erstellt. Da der öffentliche Schacht wegen eines im Wege stehenden Gully nicht direkt erreicht werden kann, hat Hilbert den Mischwasserkanal (Durchmesser 40 cm) direkt angebohrt und  unser Abwasserrohr (15 cm) dort angeschlossen. Ich hätte nicht gedacht, dass dies zulässig ist.

Firma Haase war mit 3 Elektrikern im Haus und hat im HAR den Schaltschrank montiert. Es sind jetzt 32 Verbrauchsstellen mit mindestens 16 A abgesichert. Da nicht alles fertiggestellt wurde, ist ein weiterer Termin im Januar 2016 notwendig.
Da wir es versäumt haben, dem Elektriker Haase eine Vollmacht zur Beantragung eines Stromzählers zu erteilen, gibt’s keinen Strom im Haus und wir sind auf Baustrom angewiesen. Dies ist nicht weiter tragisch, da zwischen den Jahren außer Trockenheizen nichts passiert. Alle uns bekannten Handwerker sind – wie sie selbst sagen – mit ihren Kräften am Ende und freuen sich auf  die Weihnachts-pause.
Durch Kanalarbeiten ist auf dem Grundstück ein Erdüberschuss von 18 m³ (2 LKW -Ladungen)  entstanden. Diese werden von Hilbert am 21.12.2015 abgefahren.

Abwasser, Mediengraben und Hausanschlüsse

Endlich hatte Erdbauer Hubrich Zeit für uns und hat es auch geschafft Trapp & Speeck (Gasanschluss) und Haustechnik Possenhain  (Wasseranschluss und Heizung) am 11.12.2015 auf der Baustelle zusammenzuführen. Vorher wurden die Erdarbeiten erledigt:  An der rechten Seite des Hauses wurde für den Mediengraben 20 m  ausgehoben. Dieser Graben ist ein „Stufengraben“ in dem die Leitungen versetzt in unterschiedlicher Tiefe liegen. Um Schmutzwasser und Regenwasser von der Gartenseite abzuleiten waren weitere 10 m Graben notwendig. Für den Stromanschluss musste ein Graben in der Länge von 25 m ausgehoben werden. Dieser mündet in den Mediengraben. Die Erdbewegungen waren erheblich und die   beiden Mitarbeiter von Hubrich hatten 3 Tage zu tun. Das Ausheben und Verdichten eines Lehmbodens ist sehr zeitraubend.

Hubrich, Trapp & Speeck und besonders Haustechnik-Possenhain haben einen guten Job gemacht.  Possenhain-Chef Röhrborn hat abends sogar eine Mail gesandt, um den Gewerkestatus mitzuteilen. Gegen 15 Uhr begann die Wolf-Therme CSZ-2  den Estrich mit ca 30° Vorlauftemperatur aufzuheizen. Das Trockenheizen macht nur Sinn, wenn mindestens 3 mal täglich eine Stoßlüftung erfolgt. Diese Aufgabe übernimmt dankenswerterweise  unser Nachbar Peter. Bei Außentemperatur ab 7° kann eine gute Trocknung erreicht werden, wenn pro Etage 2 gegenüberliegende Fenster angekippt werden, deren Sturz noch sehr feucht ist.  Das Trockenheizen dauert ca 16 Tage und verbraucht um die 350 -400  m³ Gas. Ab KW 2/2016 Januar beginnen die  Fliesenarbeiten.  Der Elektriker Haase war am 16.12.2015 vor Ort, um Steckdosen und Thermostate zu montieren.

HvH war auch nicht untätig und hat dafür gesorgt, dass die EG-Decke gespachtelt wurde und Firma  Raum und Areal  Edelstahlgitter für die Französischen Balkone montiert hat.

Der Anschluss an den Abwasserkanal von AZV-Parthe ist eine Angelegenheit der Bauherrin und wird durch Firma Edgar Hilbert  durchgeführt.  Hilbert ist der einzige Anbieter, der den Anschluss noch in diesem Jahr realisieren kann.  Die Kosten liegen bei allen Anbietern über € 5.000. Da staunt man  – angesichts der Höhe  – selbst bei Heinz von Heiden. „Verkehrsleittechnik Wranik“ hat bereits eine halbseitige Sperrung der Strasse ab dem 15.12.2015 ausgeschildert. Wir sind gespannt, ob die von Hubrich gelegten Abwasserrohre in der richtigen Höhe – bzgl. des öffentlichen Kanals – liegen.

Das Gerüst muss weg

Am 17.11.2015 sollte das Haus den Dekorputz bekommen und anschließend das Gerüst sofort abgebaut werden, aber leider war das Wetter in Berlin schlecht und es hat am Vormittag geregnet. Da haben die Putzer entschieden, nicht von Berlin nach Borsdorf zu fahren. Das Wetter im Raum Leipzig war besser, kaum Regen und fast 4 Stunden Sonnenschein. Der Ausfall ist unangenehm,  weil HvH einen neuen Putztermin nicht nennen konnte. Inoffiziell soll es jetzt der 24.11.2015 sein. Für diesen Tag ist eine Temperatur von +3° vorhergesagt. Die meisten Putze dürfen aber unter +5° nicht verarbeitet werden.  Da das Gerüst auf dem Medienkanal steht, muss es dort abgebaut werden, damit die Medien gelegt werden können. Danach wird es zum Putzen ggf. wieder aufgebaut. Die Kosten teilen sich  in diesem Fall HvH und die Bauherrin. Am Mittwoch (23.11.2015) ist unser Gerüstbauer Kunz aus Zwickau zufällig in Gerichshain. Borsdorf ist 5 km entfernt und wie dem auch sei, entweder wird das ganze Gerüst abgebaut oder nur eine Seite. Es ist letztlich auch kein Problem,  den Dekorputz später aufzutragen. Wichtig ist nur, dass unser Erdbauer Hubrich den Stufengraben umgehend fertigstellt, so dass die Versorger Lehrrohre verwenden können und nicht einzeln buddeln.

Die Estrichleger von Pera-Plan haben gute Arbeit geleistet. Nach 5 Tagen haben wir den Estrich erstmals betreten und er ist glatt und makellos. Ein schönes Gefühl.

Das Entsorgen von Bauschutt macht besonders Spaß, wenn Poroton Ziegeltrümmer und zerbrochene Dachpfannen mit Zement und Putzresten verbacken sind. Nur mit der Hilfe von Nachbar Peter (nochmals vielen Dank)  konnten wir 7 Tonnen Bauschutt entsorgen. Sogar die Bauherrin machte mit, obwohl ihr eigentlich die Gartenarbeit wichtiger war.

Hallo Francie, wir fuhren an Deinem Haus vorbei, als gerade der Estrich gelegt wurde. Drei Fotos als Erinnerung.

 

Heizung / Sanitär Rohbau und Estrichlegung

Am  28.07.2015 wurde mit dem Bau des Hauses begonnen und die Sandplatte erstellt.  Mit dem heutigen Datum  (13.11.2015) sind seit Baubeginn erst 110 Tage vergangen und das Haus hat bereits Innen-und Außenputz und der Estrich ist gelegt. Wir wurden schon von Nachbarn angesprochen, die sich erstaunt über die Schnelligkeit des Baufortschritts äußern: „Fast jeden Tag passiert hier etwas“.
Firma Possenhain  ist mit den Vorbereitungen für die Estrichlegung rechtzeitig am  05.11.2015 fertig geworden. In den großen Zimmern liegen 2 Heizkreise. Wie es die  Possenhainer geschafft haben die beiden zentnerschweren  Sonnenkollektoren ohne Kran auf das westliche Dach zu bringen –  ohne es zu beschädigen  –  ist mir ein Rätsel.  Auch sie haben einen guten Job gemacht.

Daten zum Konstruktionsaufbau des Fußbodens und der HeizungRoth_Verlegung_EG Roth_Verlegung_OGAusführung EG Ausführung OGWärmebilanz


Am  11. und 12.11.2015 wurde der Estrich  von Firma Pera-Plan ins Haus gepumpt. Geplant war dieses Gewerk für KW 44.  Wir liegen also fast voll im Plan und sprechen allen Beteiligten ein „dickes“ Lob aus. Weiter so! Der Außenputz wurde bereits am 06.11.2015 aufgebracht und am 17.11.2015 bekommt das Haus den Dekorputz und ist dann farbig.  Dies ist zwar später als geplant, aber gegen eine vorangegangene, wochenlange Regenperiode ist halt nichts zu machen.  Es wäre schön, wenn der Estrich mit der Wolf Therme aufgeheizt werden könnte und die Feuchtigkeit nicht mit Strom aus dem Haus geschafft werden müsste. Der Dachunterstand ist mittlerweile auch fertig und wird am 14.11.2015 (Samstag !) von Malermeister Vent  weiß gestrichen.

Die Gesamthöhe des Fußbodenaufbaus oberhalb der Fundament-platte bzw. EG-Decke  beträgt 14 cm, davon sind 6,5 cm Estrich.  Der Estrich kann  mindestens 3 Tage nicht betreten werden. Um Dehnungsrisse beim Trocknen zu vermeiden, darf in den nächsten 3-4 Wochen nur  nach Anweisung gelüftet werden. Estriche können nur austrocknen, wenn die Temperatur des Estrichs mindestens 3° über dem Taupunkt der Raumluft liegt und gleichzeitig eine Luftbewegung vorhanden ist.  Die Innentemperaturen im Bau während der Estrichverlegung bzw. bis zur Verlegung des Oberbelags sind so zu regulieren, dass Temperaturen von +5° nicht unter- und bei Zementestrichen zusätzlich +15° nicht überschritten werden. In der Folgezeit darf die Innentemperatur nur in kleinen Stufen vorsichtig erhöht werden.
Angenommen, man  rechnet pro cm Estrich mit ca. 2 Liter Wassergehalt pro m², dann wären es mit 6,5 cm Estrich in unserem Haus 13 Liter Wasser pro qm. Es müssen für 158 m² folglich ca. 2.000 Liter Wasser aus dem Haus entfernt werden.

Apropos HvH-Raumbezeichnungen „Kind 1“ und „2“:  Diese müssen unbedingt beibehalten werden, weil hunderte Pläne und Dokumente bei Baufirmen, Behörden und Lieferanten mit diesen Bezeichnungen existieren. Eine Änderung würde zum Chaos führen.

Ein Dank an Christa für die Fotos.

Ein Herbst-Wochende in Borsdorf

Die Innenwände des Hauses sind nun verputzt und wir wollten uns das Ergebnis einmal ansehen. Vorher sind wir zum Fliesenzentrum Zwenkau im Südwesten Leipzigs gefahren, um Fliesen auszusuchen. Dort haben uns zwei Kojen sehr gut gefallen, die wir als Vorlage für Bad und Gäste-WC verwenden wollen. Das  gesamte EG wird einheitlich mit einer im Farbton etwas mediterran wirkenden Fliese ausgestattet.

Der Innenputz ist lt. unserem Malermeister durchschnittlich gelungen. Etwa 10% der Wände müssen nachgespachtelt werden. Die Kosten dafür trägt die Bauherrin. Die Putzer haben unter starkem Zeitdruck gearbeitet und konnten daher die Räume nicht säubern. Da wir den Installateuren ein sauberes Arbeiten ermöglichen wollen, haben wir das Haus gereinigt und auch die vom Elektriker verlegten Kabel wieder gesäubert. Ungefähr 50 kg Schutt und Staub wurden aus dem Haus entfernt.  Sie glauben gar nicht , wie gut man nach dieser Arbeit  schlafen kann.

Zum Ausgleich war am Samstag Laub harken angesagt. Die Sonne schien freundlich, es war warm und vom Himmel schwebten die Blätter  –  wunderbar.  Leider wird die Freude durch die Anzahl der Bäume getrübt:  12 große Bäume, meist Kastanien, eine große Eiche und eine riesige Rotbuche.IMG_20151031_125624

 

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Da lasse ich die Bauherrin doch lieber mit ihren Blättern allein und schaue im Haus nach, was Firma Haustechnik–Possenhain so gemacht hat. In zwei Räumen wurden bereits  Roth System – Ver-bundplatten verlegt und das benötigte Material befindet sich fast vollständig im Haus.

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Warenlager im Wohnzimmer
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Material für die Wolf Therme
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11 Roth Thermostaten

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Sonnenkollektor CFK-1 von Wolf

 

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Am Nachmittag begann dann das Kulturprogramm mit einer Stadtrundfahrt durch Leipzig mit anschließendem Klassentreffen der Bauherrin. Gott sei Dank durfte ich zu diesem Event nicht mitkommen und konnte noch die Sportschau gucken. Die Bauherrin fuhr mit der Bahn zurück und wurde am Abend selbstverständlich vom Bahnhof abgeholt.

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Dachkasten – Dachunterstand

Am 27.10.2015 wurde die Herstellung des Dachkastens begonnen. Er ist mit Nut- und Federbrettern verkleidet und hat einen weißen Voranstrich.

Der endgültige Anstrich und das Wählen der Farbe ist  Sache der Bauherrin. Nachdem wir erst an Farben von Jansen oder Remmers gedacht haben, haben wir unseren Malermeister gefragt. Für ihn kommt nur  Lucite Wetterschutz plus in Frage und dieses Produkt nehmen wir dann auch.  Es müssen ca 32 m² gestrichen werden.

Produktcode : M-DF 02
Verbrauch : ca. 100 ml / m2 / Anstrich
Farbtöne : weiß, grün, moosgrün, schwedenrot, braun, dunkelbraun, schwarz
Geb.-Gr. in Liter : 1l
2,5l (Verpackungseinheit 6 Stück)
12l

 

Innenputz

Am  21.10.2015  begannen 3 Mitarbeiter der  Firma Becker den Innenputz aufzutragen. Vorher wurde ein Silo geliefert und aufgestellt und alle nicht zu verunreinigende Teile wie Fenster und Fensterbänke mit Folie abgeklebt. An den Fenstern und Türen wurden die Kanten gesetzt. Bei den Übergängen auf verschiedenen Baustoffen  wurde Gewebe montiert. Die Türlehren wurden gesetzt und ausgerichtet.  Dann wurde der Putz zuerst auf die Wände  im OG aufgespritzt, mit Latten abgezogen und nachbearbeitet. (Qualitätsstufe Q 2.)  Die Arbeit ist schmutzig, sehr laut und mit hoher Luftfeuchtigkeit verbunden. Zur Unterstützung der Trocknung wurde an 2 Tagen ein Heizgerät verwendet. Von Freitag bis Sonntag waren Fenster angekippt und ab Montag  (26.10.2015) sollen die restlichen Räume geputzt werden.  Anschließend werden die Räume von Putzresten  befreit und gereinigt. Ich hätte nicht gedacht, dass soviel daneben geht.

Sanitärinstallation und anderes

Heute hat uns HvH informiert, dass aus Kapazitätsgründen die Sanitärfirma gewechselt wurde. Wir werden jetzt von Firma Haustechnik – Possenhain betreut. Die Realisierung auf der auf der Baustelle ist für KW 44/45 geplant.

Die Elektroinstallation (Rohbau) ist am 14.10.2015 fertiggestellt worden.

Die SAT-Schüssel ist jetzt am  Antennenmast befestigt und 4 Kabel führen in den Hausanschlussraum. Dort wird das Signal vom Kathrein  EXIP 414\E Server  digitalisiert.  Mit der CAT 7 Verkabe-lung können dann bis zu vier „Glotzen“ mit unterschiedlichen Programmen versorgt werden. Die Bauherrin schläft gern beim Fernsehen ein, dass kann Sie jetzt an mehreren Orten.  Zum Mitschneiden am Rechner wird die wunderbare Technotrend S2-3200 Karte jetzt überflüssig, denn der  DVBViewer  kann den Stream direkt anzeigen und speichern. Ein Tower unter WIN10 arbeitet zuverlässig als programmierbarer Rekorder und speichert die in den letzten 20 Jahren aufgenommen Konzerte (8 TB). Ich bin gespannt, ob die von  der Fritzbox eingespeisten Telekom-Signale  (IP und VoIP) und SAT>IP sich in „die Quere“ kommen.  Da die Telekom nur DSL 10-16 liefert kann ja nichts blockiert werden  ☹.  KD hilf uns!

Heute (15.10.2015) hat unser Baubetreuer Herr Raschewski mal wieder angerufen. Wenn Sie so einen Mann an ihrer Seite haben, kann Ihnen eigentlich nicht viel passieren, vorausgesetzt,  sie nerven nicht ständig mit Kleinkram. Ich als Schleswig-Holsteiner rede ja eh wenig – zum Leidwesen der Bauherrin. Ein gewisser Grad an Entspanntheit ist daher von Vorteil. Nun, bei uns „läuft“ es gut, da kann man leicht entspannt sein.

Laut Herrn Raschewski soll der „Innenputz“ in der nächsten Woche begonnen werden, daran anschließend der Aussenputz, der nur bei Frostfreiheit aufgebracht werden kann. Das Haus muss nicht gestrichen werden, da die Farbe dem Putz zugefügt wird. Anschließend kann endlich das Gerüst abgebaut werden und der Mediengraben gebuddelt werden, so dass Strom, Gas und Wasser ins Haus gelegt werden können.

 

 

 

Halbzeit

Heute erhielten wir von der „Mensching Generalplanung“ eine Bestätigung,  dass mit der „Rohbaufertigstellung“  51%   der von HvH zu erbringenden Bauleistungen erledigt seien. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass der Estrich noch vor Weihnachten ins Haus kommt. Das wäre sehr schön.
Wie man sieht sind die Trockenbauer im OG fleißig beim Dämmen, um schließlich die Dampfsperre herzustellen. Sie haben Ihre Arbeit am  09.10.2015 fertiggestellt.
Die Fensterbänke aus Aluminium wurden auch schon angebracht. Am Samstag, den 10.10.2015 wurde – von wem auch immer – die Aussendämmung des EG durchgeführt   Am 12.10.2015 wurde dann der Rest gedämmt.  Sieht richtig chic aus.

How to’s

  1. Anleitung Wolf-Therme  BM-2 Bedienmodul
  2. Regensammler am hinteren Fallrohr anbringen
  3. My-digital-home
  4. Elektroinstallations-Kosten (Beispiel)
  5. Weberhaus
  6. Telegärtner connectors 
  7. Satellitenanlage:  Realisierung von Sat > IP
    Als Server wird ein „Kathrein EXIP-414/E“ verwendet. Wenn der Antennenbauer einen Quatro-LNB liefert, muss beim EXIP das Setup geändert werden und die vier Eingangskabel entsprechend der Spannungsbelegung lt. EXIP-Manual angeschlossen werden.   Im Web-Interface des Exip ist unter LNB-Einstellungen dann „Quatro“ einzutragen. Das Webinterface erreicht man, wenn man im Browser die von der Fritzbox fest vergebene Adresse mit angehängter Portnummer eingibt: Z.B. http://192.168.170.20:9527. Das Kennwort lautet „exip“. Um die aktuelle Software zu bekommen, sollte unbedingt im Exip-Menü  mit dem Button  „Software-Update“ die aktuelle Version vom Kathrein-Server geholt werden. Der Receiver  kann so eingestellt werden, dass Softwareupdates automatisch erfolgen.
    Die Adresse des Exip wird vom DHCP-Server des Routers vergeben und muss ggf. ermittelt werden. Im Setup der Fritz!Box ist sie direkt zu sehen. Um sich mit der FritzBox zu verbinden kann ein Laptop direkt an der Fritz!Box angeschlossen und im Browser die Adresse http://169.254.1.1 eingegeben werden.
    Als Receiver habe ich einen „Kathrein 906“ verwendet und das Netzwerkkabel dort in den Ethernet-Anschluss gesteckt. Der HDMI Ausgang des 906 wird mit dem HDMI Eingang eines nicht zu alten Fernsehers verbunden. Am TV-Gerät wählt man als Source „Kathrein CEC“ und als Ausgabe „HDMI“. Das „CEC“ Protokoll sorgt dafür, dass das Fernsehgerät automatisch beim Ein/Auschalten der „Kathrein 906“ ebenfalls geschaltet wird. Der 906 steht normalerweise im Stand-By Modus. Nach dem Einschalten des 906 werden etwa 6-10 Sekunden (nichts tun, nur warten!!) gebraucht, um die Netzwerkverbindung mit dem EXIP herzustellen. Die empfangene HD-Bildqualität ist besser als die Qualität des üblichen Standard Antennen-anschlusses.
    Der Switch sollte ein Netgear GS108E-300PES ProSafe Plus sein. Zusätzlich zu einer Gigabit-Netzwerkverbindung mit Plug and Play bietet dieser Switch auch zentrale Netzwerkfunktionen wie VLAN, QoS, IGMP-Snooping, Verbindungsaggregation (LAG), Rate Limiting und Überwachung des Datenverkehrs, auch wenn eventuell die NSA mithört. Es muss unbedingt sichergestellt sein, dass, wenn nur ein Benutzer Multcast-Traffic (Fernsehen) anfordert, dies nicht zu einer Flutung des Netzes und zum Stillstand führt. Das Netzwerk muss genau zwischen Sprach- und Videodatenverkehr und anderen Daten unterscheiden und nach Bedarf priorisieren. Der Switch hat 8 Anschlüsse, einer wird zum Anschluss der Fritzbox gebraucht, ein weiterer um das EXIP Signal einzuspeisen. In den restlichen stecken Kabel , die zum Patchpanel führen. Von dort gehen die Kabel sternförmig zu den CAT6a Dosen. Der Elektriker hat die 8 verdrillten Adern in jeder Dose bereits angeschlossen, das Auflegen am Patchpanel übernehme ich. Zwei Dosen hängen nicht ständig am Netz, weil der Switch zu wenig Anschlüsse hat. Sollte diese Dosen gebraucht werden, legt man andere Dosen still oder hängt einen zweiten Switch ins Netz. Sollte während des Fernsehbetriebes im Haus ein Schütz rausfliegen (Vater bohrt) kann es nützlich sein, den 906 und die Fritz!Box kurz stromlos zu machen (Stecker ziehen).

Fenster, Trockenbau und Elektroinstallation

Die Decke des Obergeschosses wurde am  04.09.2015 gegossen. Nach 24 Tagen wurden die Baustützen abgebaut und die Leute von    „lifelong“   beginnen demnächst mit dem Einbau von Fenstern und Türen. Danach kann das Haus abgeschlossen werden.

Heute morgen rief unser Bauleiter an und verkündete, dass heute und morgen Fenster und 2 Türen eingebaut werden und wir sollten uns auch mit dem Elektriker abstimmen. Damit hatten wir in dieser Woche nicht mehr gerechnet, denn die Leute von „lifelong  „hatten – laut Bauleiter – bei der vorangegangenen großen Baustelle mehr Arbeit als erwartet:  Es gab dort keine Zufahrt und die Fenster mussten einen Hügel hoch getragen werden. Wenn man den Grund erfährt, warum es mal nicht weitergeht, ist das Warten leichter. Das gefällt uns. Mittlerweile sind alle Fenster und Fensterbänke montiert.

Bei der  Betrachtung der gezeigten Fotos könnte man meinen, der Autor sei ein Dachstuhlfolien-Fetischist. Nein, weit gefehlt, er gehört nur zu denjenigen, die fürchten, die Dampfsperre sei nicht dicht und der Schimmel stünde vor der Tür. Aber da sei unser Bauleiter davor: Hier handele es sich um   eine Unterspannbahn; diese werde  vom Dachdecker angebracht und diene als zweite Schutzschicht unter den Dachziegeln. Diese Bahn werde nur überlappend verlegt und verklebt. Die Dampfsperre jedoch werde vom Trockenbauer eingebaut und diese  diene der Luftdichtheit  und werde mittels Blower Door Test vom Bauleiter überprüft. Danke Herr Bauleiter für die prompte Antwort, wieder etwas dazu gelernt!

Mit dem Elektrofirma Haase haben wir uns am 02.10.2015 getroffen um die Lage der Lichtschalter und deren Schaltungsart, die Anzahl der zusätzlichen Steckdosen und die Durchführung  der CAT 7 Verkabelung abzustimmen. Ferner muss die Außenbeleuchtung des  Hauses, der Funktionsumfang der drahtlosen Alarmanlage und schließlich die Klingelanlage geplant werden.

Ab dem 05.10.2015 erfolgt der Trockenbau und die Zimmer im OG erhalten eine Decke. Die Dachdecker waren am  01. 10.2015 noch einmal Vorort und haben das letzte Loch geschlossen. Der Antennenbauer hat noch einen Platz auf dem Dach gefunden, an dem Astra eine ausreichenden Feldstärke liefert, trotz der uns umgebenden Bäume. Der Antennenmast ist jetzt montiert.

Elektroinstallation vorbereiten

Die Firma Haase hat um eine Vorlage zur CAT 7 Verkabelung gebeten. Also mussten jetzt zum ersten Mal konkrete Festlegungen über die genaue Position von Tätigkeiten, Geräten und Einrichtungsgegenständen getroffen werden. Dies hat einige Zeit in Anspruch genommen und auch schon mal zu einer kritischen Betrachtung des Grundrisses geführt. Im Office werden wir alle Rechner, Drucker und das Telefon mit einem lokalen Switch ansteuern. Wenn das nicht funktioniert müssen wir eine 2. Leitung fürs Telefon legen. Alle Leitungen enden in einer CAT 6a Dose.

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Das Dach wird gedeckt

Heute morgen sind Dachlatten geliefert und am Haus gelagert worden. Eine Nachbarin hat freundlicherweise den Empfang quittiert. Die gleichen Nachbarn teilen uns am Abend mit, dass seit dem Mittag eine Palette mit Schornsteinteilen (120 Kg) auf dem Bürgersteig steht. Der Liefer-Fahrer hat sie einfach abgestellt. Auch hier wurde uns geholfen: Unser Nachbar Peter (Danke!) hat die Teile ins Haus geschleppt. Morgen beginnen die Dachdecker aus Zwickau mit ihrer Arbeit.

Das Wetter war am 22.  und 23.09.2015 regnerisch und dunkel. Keine einfache Arbeit für die Dachdecker unter diesen Bedingungen.  Insgesamt haben sie 540 m Latten 4 x 6 cm verarbeitet. Hoffentlich konnten sie ihre Arbeit beenden, so dass es nicht mehr ins Haus regnet. Leider sind bereits die Fenster angeliefert worden und stehen vor dem Haus, obwohl der Einbau erst übernächste Woche erfolgt. Wir liegen aber immer noch sehr gut im Zeitplan und die Änderung von Terminen ist nicht zu vermeiden.

Richtfest

Am 16.09.2015 wurde der Dachstuhl von Holzbau Krafft errichtet. Diese Firma arbeit schon seit mehr als 10 Jahren für HvH. Nach 1,5 Stunden Anfahrt standen 4 Mitarbeiter um 7:30  vor dem Haus und warteten auf den Kran. Um 8:15 Uhr ging es los und um 13 Uhr war der Dachstuhl errichtet. Mit dieser Geschwindigkeit hatten wir nicht gerechnet. Also schnell den Caterer angerufen und um vorzeitige Lieferung gebeten. So kamen die netten Zimmerleute auch in den Genuss des Festmahls (Gulaschsuppe, Schnitzel, Bouletten, Hähnchenkeulen, und Kaffee und Kuchen ).  Sie meinten, das sei heute nicht mehr die Regel, oft gebe es nicht einmal Getränke. Da dies ihr drittes Richtfest in dieser Woche war und die Gäste erst um 15 Uhr kamen, haben wir auf den Richtspruch verzichtet und ihnen ein gute Heimfahrt gewünscht.

Da die Zimmerleute eine Bautreppe mitbrachten, konnte die Bauherrin zum ersten Mal das Obergeschoss betreten. Um 15 Uhr trafen die ersten Gäste ein und auch unser Baubetreuer Herr Raschewski und unser Bauleiter, der sich sofort mit seinem Messgerät ins Haus begab. Er meinte, dass  die Werte stimmen würden und war zufrieden. Da ein befreundeter Bauingenieur / Statiker unter den Gästen war,  wurde gefachsimpelt und dieser war der Meinung, dass wir ein solides, schönes Haus bekämen. Leider begann es zu regnen, so dass die ganze Gesellschaft (25 Personen) ins Wohn/Ess-Zimmer umziehen musste. Dort störten zwar die Strietzen zum Stützen der Zimmerdecke, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Als dann auch  noch 4 Kids den nassen Mutterboden-Haufen zum Klettern und Rutschen benutzten, hatten alle ihren Spaß. Um 22:30  sind die letzten Gäste gegangen. Einige hilfsbereite Nachbarn halfen uns am nächsten Morgen beim Aufräumen.

Statusplanung

Bis  Datum
03.04.2015   Warten auf Vermessung  (erledigt 06.04.15)
10.05.2015   Warten auf Bauantrag (HvH)  (erledigt 30.04.15)
12.08.2015   Warten auf Baugenehmigung  (erledigt 30.06.15)
10.08.2015   Wart. auf Einplanung, Baubeginn (erledigt 13.08.15)
21.08.2015   Bodenplatte (erledigt 21.08.15)
28.08.2015   EG-Mauerw/Decke und Gerüst  (erledigt 04.09.15)
04.09.2015   OG-Mauerwerk/Decke (erledigt 07.09.15)
16.09.2015   Dachstuhl/Richtfest  (erledigt 16.09.2015)
19.09.2015   Dacheindeckung (erledigt 23.09.2015)
23.09.2015   Abnahme Rohbau Bauleiter  (erledigt 16.09.2015)
26.09.2015   Haustür, Fenstermontage  (erledigt 02.10.2015)
02.10.2015   Trockenbau, Dämmung, Elt Roh. (erledigt 15.10.2015)
07.10.2015   Außenputzdämmung   (erledigt 06.10.2015)
09.10.2015   Innenputz  (erledigt 26.10.2015)
16.10.2015   Heizung-Sanitär Rohbau  (erledigt 05.11.2015)
02.11.2015   Dachkasten/Profilholz  (erledigt 10.11.2015)
02.11.2015   Estrich   (erledigt 12.11.2015)
06.11.2015   Außenputzdekor   (erledigt 23.11.2015)
12.11.2015   Vorabnahme Bauleiter  (erledigt 25.11.2015)
13.11.2015   Nacharbeiten   (erledigt 26.11.2015)
14.11.2015   Stahlgeländer Balkon (erledigt 10.12.2015)
16.11.2015   Heizung / Sanitär Mitte   (erledigt 12.12.2015)
18.11.2015   Elt Ende   (erledigt 02.02.2016)
30.11.2015   Fliesenarbeiten   (erledigt 02.02.2016)
04.11.2015   Heizung / Sanitär Ende (erledigt 04.02.2016)
07.12.2015   Holztreppe (erledigt 05.02.2016)
18.12.2015   Innentürmontage (erledigt 05.02.2016)
22.12.2015   Elast. Verfug Innen/Außen (erledigt 05.02.2016)
04.01.2016   Hausübergabe (erledigt 12.02.2016)
16.02.2016   Garage

 

Der Dachstuhl wird demnächst gerichtet

Heute hat unser Bauleiter mitgeteilt, dass der Dachstuhl am Mittwoch, den 16.09.2015 gerichtet wird. Gestern haben die Maurer angerufen, dass wegen Regen nicht gearbeitet werden kann und sie deswegen heute weitermachen. Wir können uns wirklich nicht über mangelnde Kommunikation beklagen und freuen uns, dass es so schnell vorangeht und der Zeitplan exakt eingehalten wird.
Mit dem Richtfest ist es bei der heutigen arbeitsteiligen Herstellung so eine Sache. Die Erdarbeiter und die tagelang tätigen Maurer sind fast nie dabei, während die schicken Zimmerleute jeden Tag vollgefressen und besoffen nach Hause gehen könnten. Das tun sie natürlich nicht, aber jeden Tag ein Richtfest feiern, möchten Sie das?

Die Maurer haben am 10.09.2015 den Ringanker gegossen. Bei konventionell gefertigten Häusern (Stein auf Stein) besteht der Ringanker aus Moniereisen, die zum Korrosionsschutz in Beton eingegossen werden. Der Ringanker ist notwendig bei Bauten mit vielen großen Wandöffnungen, fehlenden Betondecken unter dem Dach  oder wenn Baugrundverhältnisse es erfordern. Hier stellt der Ringanker die Scheibenwirkung  der Wand sicher, indem er im Mauerwerk ein Zugband ausbildet. Üblicherweise wird der Ringanker als geschlossenes Polygon ausgeführt, das heißt umlaufend um das Haus, meistens im Deckenrand. Aus dem Ringanker ragen die metallenen Anker zur Befestigung an der Fußfette. Dies ist meist ein Holzträger, der am Ende der Sparren liegt. So ist das Dach am Mauerwerk verankert. Da zementöse Produkte generell nachbehandelt werden müssen, hoffe ich, dass morgen auch gewässert wird.

EG-Decke

Am 04.09.2015 wurde die Filigrandecke  montiert und die EG-Decke gegossen. Die linienförmige Zwischenunterstützung aus Holzschalungsträgern und Sprießen (Deckenstützen) ist unbedingt notwendig. An einer Deckenplatte fehlten ein paar cm, aber dank der temporären Unterstützung durch Bauschaum bleibt dies folgenlos. Leider hat der starke Wind die Hälfte der Planen an den Rand der EG-Decke geweht hat. Auch das war kein Problem, da wir vom Polier einen Schlauch zum Bewässern des Daches  bekommen haben. Am 09.09.2015 wird das Obergeschoss gemauert.  Damit wäre dieses Gewerk, wie im Ausführungsplan definiert,  fast pünktlich zum Ende der KW 36  fertig. Wir sind beeindruckt!

Gasanschluss

Unserem unermüdlichem Baubetreuer Herrn Raschewski ist es gelungen, den Gasversorger „Mitgas Leipzig“ zu bewegen, den Anschluss herzustellen zu lassen. Der Auftrag wurde der Firma Trapp & Speek  erteilt. Voraussetzung ist allerdings, dass bereits Türen und Fenster eingebaut sind.  Glücklicherweise liegt das Gasrohr unter dem Bürgersteig auf unserer Straßenseite, so dass die Anschlusskosten im Verhältnis günstiger ausfallen werden als der Wasseranschluss (€ 2.900).

Erdgeschoss und Gerüst

Am 02.09.2015 wurden  Röben THERMOZIEGEL  und weitere Baumaterialien geliefert.  Am 03.09.2015 haben die Maurer von Massivbau Langeneichstädt – wie versprochen – das EG gemauert. Da Schauer angesagt waren, haben die Maurer überall offene Seiten der Ziegel gegen Wasser abgedeckt, ja sie haben sogar unter den Paletten an einer Seite Leisten gelegt und eine schiefe Ebene erzeugt, so dass Regen abfließen kann. Alles wirkt durchdacht und aufgeräumt; die Bauherrin ist angetan.  Parallel dazu waren die Gerüstbauer tätig. 

Bodenplatte

Die Sandplatte wurde von von Firma Hubrich am 14.08.2015 wie geplant fertiggestellt und wir haben bereits die Rechnung erhalten. Es wurden 36 t Betonrecycling und 56 t Kies angeliefert.
Am Freitag dem 21. 08.2015  war unser Bauleiter vor Ort und hat die Sandplatte abgenommen. Gleichzeitig kam auch der Vermesser der Firma  Keller und hat 8 Pflöcke zur Fein-Absteckung in die Sandplatte geschlagen. Die Baustelle hat jetzt auch Wasser.

Beim Gießen der Bodenplatte kam das Wasser teilweise heftig von oben. Die tüchtigen und fleißigen Mitarbeiter von Massivbau Langeneichstädt waren jedoch erfreut: Je eher der Beton mit Wasser in Berührung käme, umso besser werde die Qualität der Bodenplatte. Alles hat wunderbar geklappt: Kaum hatte die Fahrmischerbetonpumpe  ihren Beton verbraucht, kam der erste Betontransporter mit 7 m³ Beton, kaum war dieser runter von der Baustelle, kam der Zweite. Minimaler Betonrest wurde entleert und mit einem Schieber sinnvoll über Mutterboden verteilt, damit sich der Beton nicht weiter mit Sand verbindet und an Volumen zunimmt. Betoniert wird immer von außen nach innen.
Die Abdeckung durch Planen soll ein zu schnelles Verdunsten des Wassers im Frischbeton und im erhärtenden Beton verhindern. Dieses Wasser wird benötigt, um die Festigkeitsbildung zu ermöglichen. Meist wird der Beton an der Oberfläche, wo das Wasser verdunstet, stark belastet, so dass die Abdeckung durch Planen ein in wichtiger Arbeitsschritt ist. Grundsätzlich gilt: So früh wie möglich und so lange wie möglich wässern, um Frühschwinden und damit Rissbildungen zu vermeiden. Hohe Luftfeuchtigkeit ist hier sehr nützlich. Nach 3 Stunden  war alles erledigt. Leider hat das düstere Wetter die Qualität der Fotos verschlechtert.


Die eigentliche Bodenplatte ist eine Fundamentplatte. Wegen der örtlichen Feuchtigkeitsprobleme verzichteten wir auf die Unterkellerung des Hauses und müssen den fehlenden Abstellplatz in Kauf nehmen. Die Bodenplatte wird nicht vom Bauleiter abgenommen. Nach seiner Meinung hätten die beteiligten Baufirmen dies schon „tausendfach“ ohne Beanstandungen gemacht. Insgesamt 1.278 kg Matten und Rundstahl werden verbaut. Wichtig ist der richtige Aufbau der Bodenplatte (BPL). Hierbei sind die Materialien, sowie die Tiefe entscheidend, in der diese ausgeführt werden. Es gelten folgende Grundregeln:

  • Mindesttiefe 80 cm (bei mildem Klima – trifft für weite Teile Deutschlands zu),
  • Mindesttiefe 150 cm (bei sehr kalten Wintern)
  • Sauberkeitsschicht muss auf die Grubensohle aufgebracht werden
  • Auf der Sauberkeitsschicht wird das Fundament gegossen

Bei unserem Haus wird die Mindesttiefe von 80 cm eingehalten:

BPL 18 cm  + Sauberkeitsschicht 5 cm + Kiesbettung 50 cm (HvH Standard) +  10 cm  (eigener Auftrag)  + 2,5 cm Betondeckung = 85,5 cm.

Bei einer Fundamentplatte muss zur Lastverteilung eine Magerbetonschicht eingebracht werden. Der Frostschutz wird durch die Kiesbettung gewährleistet. Durch die Sauberkeitsschicht, die wenigstens fünf Zentimeter dick sein sollte, kann das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert werden. Regulär besteht die Sauberkeitsschicht aus Kies oder Magerbeton. Um eine zusätzliche Isolierung vor Feuchtigkeit zu erreichen, sind diffusionsdichte Folien sinnvoll. Diese können zum Beispiel aus

  • Polyethylen (PE) oder
  • Polyvinylchlorid (PVC)

bestehen. Darüber hinaus wird eine Wärmedämmung für die Bodenplatte benötigt, insbesondere dann, wenn kein Keller daran anschließt, was in den meisten Fällen gegeben sein wird. Die Wärmedämmung kann wahlweise unter oder über der Bodenplatte angebracht werden.

Zur Verbesserung des Wärmeschutzes wird von HvH eine ca 8 cm starke senkrechte Dämmung, bis zu einer Tiefe von 40 bis 60 cm umlaufend zwischen Erdreich und Fundamentbeton als Frost- und Wärmeschutzschürze eingebaut.

Gewerke

Geplante Ausführungsdaten per KW 33 / 2015
Korr_geplante_ausführungsdaten_kw33

Diese Planung wird leider durch das reale Leben konterkariert.   HvH-Termine werden sich systemimmanent immer in die Zukunft verschieben, die Tabelle sieht aber gut aus und hält den Bauherrn bei Laune, wenn er erkennt, dass eine wochengenaue Planung nicht möglich ist. Eine Fertigstellung Ende Februar 2016  wäre in unserem Fall schon eine positive Überraschung.

Erdarbeiten
Siegmund Hubrich
Grenzstr. 16
01609 Gröditz, OT Schweinfurth
Tel: 035263-372-0
Tel: 171-74 74 239  Herr Neumann


Kanalanschluss
Edgar Hilbert
Althener Anger 26
04319 Leipzig
Tel: (34291)-325 914


Heizung und Sanitär
Haustechnik-Possenhain GmbH
Dorfstr. 33
06618  Schönburg
Tel:  (03445) 703 468
Fax: (03445) 703 542
getpo@t-online.de


Bodenplatte und Maurerarbeiten
Massivbau Langeneichstädt
Friedensstr. 42
06268 Langeneichstädt
Telefon (034636)  70535
Fax (034636) 70538
massivbau-le@gmx.de


Dachstuhl und Zimmerei
Holzbau Krafft GmbH
An den Worthen 23 A
39171 Altenweddingen
Tel:  (039205) 20354
Fax:  (039205) 20353


Bedachung
Stephan Weidt
Lengenfelder Str. 100 a
08064 Zwickau
Tel: (0375) 2149803
Fax: (0375) 2149803


Elektroinstallation
Firma Dieter Haase
Ernst-Thälmann-Str.10
06667 Weißenfels
Tel: 03443  279 738
Mobil:  0162 423 18 20


Türen
Indoor Service GmbH
Ringstr.10
30457 Hannover
Tel: +49 511 26 09 43 0


Fenster
Kebotherm Fenster und Türen GmbH
Anderslebener Str. 51
39387 Oschersleben


Gerüstbau
Gerüstbau Kunz
Niederhohndorfer Querweg 8
08058 Zwickau


Innenputz und Trockenbau
Putz & Trockenbau Becker GmbH
J.-G.-Nathusius Straße 16
39340 Haldensleben
Tel:  03904 720760-0
Fax: 03904 720760-1


Geländersysteme
Raum & Areal Geländersysteme RAG GmbH
Brauhausstr. 4
93488 Schöthal


Treppenbau
Tischlerei Sonnemann GmbH
Hoher Holzweg 48 C
30966 Hemmingen OT Arnum


Fenster-,  Türen-  und Treppeneinbau
LifeLong  (erloschen)

Kossaer Straße 2
04356 Leipzig


Gasanschluss
Trapp + Speeck
Seifertshainer Str. 10,
04683 Naunhof
Tel:  034297-67510
0177 – 8765625 (Herr Wartig)


Estrichleger
Pera-Plan
Dessauer Str. 46a
06886 Lutherstadt Wittenberg
Tel: 03491 – 505434


Maler
Ronald Vent
Hainstraße 17
04683 Naunhof
Tel: 034293 –  35668

Farbtöne:
„Onyx 180 aus Caparol 2D-System“ (gelb getönt, Zimmer)
„NCS S 0804-Y50R Sikkens-System“ (weiß, Decken, Flur, Bäder)


Telekom Anschluss
Kusch & Walter
Sommerferfelder Straße 4
04451 Borsdorf / OT Panitzsch
Tel:  03 42 91/8 64 75
Fax: 03 42 91/4 45 06
E-Mail: info@kusch-walter-tiefbau.de


Chronologie der Bauphasen

Beendet am:
28.07.2015   Baustrom auf der Baustelle
05.08.2015   Bordsteine der Einfahrt  senken
19.08.2015   Baustraße,  Sandplatte  und  Wasseranschluss fertig
28.08.2015   Bodenplatte bauen
02.09.2015   Erdgeschoss mauern und Gerüst
04.09.2015   EG-Decke gießen
10.09.2015   Obergeschoss mauern, Ringanker gießen
16.09.2015   Dachstuhl/Richtfest
23.09.2015   Dacheindeckung
02.10.2015   Fenster und Türen eingebaut
15.10.2015   Trockenbau, Dämmung, Elt Rohbau
29.10.2015   Innenputz
02.11.2015   Dachkasten/Profilholz
05.11.2015   Heizung / Sanitär Rohbau
12.11.2015   Estrich
23.11.2015   Außenputzdekor
10.12.2015   Stahlgeländer Balkon
12.12.2015  Heizung / Sanitär Mitte
02.02.2016   Elt Ende
02.02.2016   Fliesenarbeiten
04.02.2016   Heizung / Sanitär Ende
05.02.2016   Holztreppe
05.02.2016   Innentürmontage
05.02.2016   Elast. Verfug Innen / Außen
12.02.2016   Hausübergabe
16.02.2016   Garage