Archiv der Kategorie: Aktuelle Beiträge

Wo sind die Vögel geblieben?

Ab 16 Uhr kann man seit Wochen nur noch mit langen Hosen und Ärmeln im Garten herumlaufen, denn Mücken sind in Mengen in der Luft und stürzen sich auf alles was 2 oder 4 Beine hat.  Abends bei Kerzenschein draußen zu sitzen ist nicht möglich. Was ist passiert? Hat der Frost im Frühjahr die Vogelbrut weitgehend getötet, oder sind durch übermäßige Verwendung von Pestiziden  in der Landwirtschaft Vögel einfach verhungert.
Haben es Fleischbarone à la Tönnies  mit der Ausbringen von Millionen Tonnen Gülle durch Subunternehmer endlich geschafft, Boden und Trinkwasser zu vergiften?  Warum bezahlt die Bundesregierung  die von der EU-Kommission verhängten Strafgelder?
Warum wurde die gesetzliche Verkettung der zulässigen Anzahl von Schweinen mit der Ackerfläche eines Betriebes in Deutschland abgeschafft, so dass alle anderen Bauern, die  EU-Regeln bzgl. Schweinefleisch einhalten, nicht mehr konkurrenzfähig sind?

Die Rosskastanienminimiermotte  ist jetzt auch in Sachsen angekommen und sorgt dafür, dass die riesige „Gewöhnliche Rosskastanie“ ab Mitte Juli ihre Blätter verliert. Sie breitet sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 bis 100 km pro Jahr über Europa aus und hat kaum natürliche Fressfeinde. Bei uns ist jetzt schon Mitten im Sommer Herbst und wir müssen das Laub von 8 Hundertzwanzig Jahre alten Bäumen kehren. Die „Rotblühende Kastanie“ ist für die Larven der Miniermotte nicht anfällig und soll als Ersatz gepflanzt werden. Sie ist mit maximal 20 Meter Höhe kleiner als die Rosskastanie. Wenn es ein paar Bäume weniger gäbe wären wir nicht traurig.

Die Bäume sterben nicht sofort, aber da sie durch die abgestorbenen Blätter nicht genug Nährstoffe bekommen, ist ihr Ende absehbar.
Ein Feind der Miniermotte ist die Blaumeise, aber es gibt sie kaum.

Etwa 400 Meter außerhalb von Borsdorf wurde ein Asylantenheim mit 120 Plätzen gebaut. Der Anteil der Gemeinde an den Kosten beträgt ca.€ 300.000. Die untergebrachten jungen Männer sorgten in diesem Jahr für Abwechslung. Zuerst gab es eine Bombendrohung in einem nahegelelegen Ausbildungsszentrum. Schulen und Kindergärten wurden geschlossen und die Bahnlinie Leipzig-Dresden für Stunden gesperrt. Ein Polizeihubschrauber kreiste stundenlag über dem „Tatort“,  doch die angerückten 200 Polizisten konnten nichts finden. Einen Monat später gab es einen weiteren nächtlichen Großeinsatz (SEK). Der wahrscheinliche gleiche Täter hat versucht, weitere Bewohner für einen Bombenanschlag auf die Russische Botschaft in Berlin zu gewinnen, doch das geplante Attentat wurde verraten. Da fast alle Asylbewerber aus Maghreb-Staaten ihre Ausweispapiere „verlieren“, hat es über einen Monat gedauert bis Tunesien neue Papiere geliefert hat und der „Bombenleger“ ausgeflogen werden konnte.
Die freiwillige Feuerwehr ist ziemlich sauer auf die Herren Asylanten, musste sie doch bereits acht Mal in diesem Jahr (lt. Gemeinde Nachrichten)  in der Nacht ausrücken, um einen „Feueralarm“ zu beseitigen. Jedes Mal wurde in der Küche „vergessen“,  den Herd auszuschalten. Da in Borsdorf ein Feueralarm mit Sirenen ausgelöst wird, wurden viele Bewohner geweckt.

Entfernt  den Juckreiz der Mückenstiche durch beißende Hitze.
Katze Lilly hat jetzt beschlossen den Namen „Mule“ anzunehmen und läßt sich – bei Hunger – herbeipfeiffen.
Aufgearbeitete Eingangstür der Staegemann-Villa.
Herbstlicher Pflanzstreifen
Neuer Sitzplatz
Bambus Anpflanzungen
Kentia-Palme im Neubau mit neuem Topf.
Eingangstor der Staegemann Villa ist jetzt zweifarbig.
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Erdbeben und andere Kleinigkeiten

Gerade hat mich Microsoft mit einem Windows 10 Update beglückt („Redstone 2“, Version 1703).  Sie haben mich vorher höflich gebeten, meine Datenschutz-Einstellungen zu prüfen und darauf aufmerksam gemacht, dass Windows  10 für jeden Benutzer eine eindeutige Werbe-ID generiert und diese für Werbezwecke verwendet werden kann. Dies könne aber in den Einstellungen des Datenschutzes deaktiviert werden. Da WordPress ebenfalls ein Update durchgeführt hat probiere ich hiermit, wie ein neuer Beitrag gelingt.

Das Haus hat sich mittlerweile um 1-2 mm gesetzt und 1/3 der gefliesten Sockelleisten haben sich von den Wand gelöst, weil der Fliesenleger sie bereits mit den Bodenfliesen verklebt hat. Das lässt sich nicht vermeiden, es sei denn, man klebt die Sockelfliesen erst nach dem Setzen das Hauses . Viel wichtiger ist,  dass es an unseren Wänden keine Risse gibt, denn irgendein Vollpfosten hat die Ablage von  über 100 LKW-Ladungen Bodenaushub (je 37 m³) auf dem  Borsdorfer Güterbahnhof genehmigt. Diese werden nun nach und nach an unserem Haus vorbei abgefahren. Beladen wiegt so ein Fahrzeug über 32 Tonnen.

Die Wolf CSZ-2 Gastherme wurde Anfang Dezember 2015 in Betrieb genommen und hat 2016 anstandslos und mit niedrigem Verbrauch gearbeitet. Obwohl eine Wartung lt. Hersteller jährlich zu erfolgen hat, ist unser HvH -Vertragspartner trotz mehrerer Aufforderungen nicht erschienen. Wir haben uns über merkwürdige  Geräusche im Haus gewundert, die wir aber nicht lokalisieren konnten. Zufällig fanden wir heraus, dass es sich um Verpuffungen (kleine Explosionen)  in der Therme handelte. Bei der Wartung  – nach 15 Monaten – wurde sichtbar, dass der Behälter, der die festen Verbrennungsrückstände aufnimmt, übervoll war. Auf Anweisung des Herstellers wurde bei der Wartung auch der Brennerkopf gewechselt. Auf jeden Fall werden wir uns in Bezug auf eine  Wartung nicht mehr hinhalten lassen. Nach der Wartung stellte sich heraus,  das der fürs das Arbeitszimmer zuständige  Stellmotor nicht vom zugehörigen Thermostaten gesteuert wird. Als Notlösung lasse ich den Stellmotor über den Thermostaten des Wohnzimmers steuern. Aufgepasst,  Stellmotore werden mit 220 Volt betrieben! Eine richtige Temperatursteuerung der Fußbodenheizung soll dazu führen, dass alle benutzten Räume maximal eine Bodentemperatur von 22° haben. Der Boden fühlt sich natürlich etwas kalt an, aber die aufsteigende Wärme sorgt dafür, dass die gefühlte Raumtemperatur mindestens 1° höher eingeschätzt wird.

Ein leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum 29.4.2017 die Region um Leipzig erschüttert. Das Beben um 2.56 Uhr hatte eine Stärke von 3,0 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag etwa zehn Kilometer westlich von Leipzig . Es befand sich in elf Kilometern Tiefe. Es war mein erstes erlebtes Erdbeben und ich bin beeindruckt.  Nach einem kurzen dumpfen Grollen erfolgte ein kurzer, relativ heftiger Stoß. Im Haus schepperte es deutlich, aber Beschädigungen waren später nicht zu erkennen. .

Im Juli 2017 haben wir uns endlich die Mühe gemacht, die nicht von  HvH  erbrachten Leistungen  zu addieren. Aus 77 Rechnungen ergeben sich Kosten von  € 102.000. Die gesamten Baukosten – ohne Grundstück – betragen € 288.045.
Die folgenden Bilder zeigen einige Aktivitäten der letzten 3 Monate.

Sozialisten und Könige

Nahe unserem Haus und in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, liegt direkt an einer Brücke über das Flüsschen Parthe , das „Bebel-Liebknecht-Haus“. Aufgrund des  Sozialistengesetzes wohnten dort von 1881 bis 1890 die SPD-Führer August Bebel und Wilhelm Liebknecht in der Leipziger Str. 1. Dazu August Bebel im Jahr 1900: „Liebknecht bekam in einem anderen Hause ein einfenstriges Zimmer, in dem er zeitweilig mit seiner Familie bis zum Herbst des nächsten Jahres hauste, wo ich in Borsdorf Quartier machte und nun ein Haus entdeckte, in dem wir beide auskömmliche, wenn auch ärmlich ausgestattete Räume mieten konnte“.
Dort hat Liebknecht bis zu seiner Übersiedlung nach Berlin, September 1890, gewohnt. Trotz der Unzulänglichkeiten soll für die Liebknecht-Kinder die Zeit in Borsdorf mit den „schönsten Kindheitserinnerungen“ verbunden gewesen sein; hier machte sie ihr Vater mit der deutschen und der Weltliteratur ebenso vertraut wie mit Natur, Flora und Fauna. Dazu Natalie Liebknecht: „Park und Wald, beides unserer Wohnung gegenüber, gehört sozusagen uns, denn außer an Sonntagen verliert sich selten jemand bis dahin, und so sind wir darin unser eigner Herr. Wir lesen, schreiben und arbeiten, die Kinder spielen, niemand stört uns“.
Zugleich entwickelte sich der Bebel und Liebknecht politisch aufgezwungene Dorfwohnsitz zum Zentrum illegaler sozialdemokratischer Parteiarbeit. August Bebel berichtete, dass jeden Sonn- und Feiertag Sozialdemokraten aus Leipzig nach Borsdorf kamen, um Liebknecht und ihn zu treffen: „Oft hielten wir unter freiem Himmel geheime Versammlungen ab, wobei es galt, durch Aufstellung von Posten die herumstreifende Polizei uns vom Hals zu halten“. Jahrzehnte danach weihte die SPD mit einem großen Fest am 30. März 1930 – einen Tag nach dem Geburtstag von Wilhelm Liebknecht (* 1826) – die Gedenktafel für Bebel und Liebknecht am Haus in Borsdorf ein. Am Aufmarsch nahmen laut Polizeiangaben mindestens 6.000 Sozialdemokraten und Reichsbannerleute teil (die Leipziger Volkszeitung nannte am 31. März 1930 gar 10.000 Teilnehmer). In der Nazizeit wurde die Tafel versteckt und am 1. Mai 1946 wieder am Hausgiebel angebracht, wo sie sich bis heute befindet.  (Quelle: Wikipedia)

Bebel-Liebknecht-Haus
Erinnerungstafel am Bebel-Liebknecht-Haus
Parthe

Anders als bei Friedrich Wilhelm Voigt, der nur zum „Hauptmann von Köpenick“ wurde, weil er von keiner Gemeinde einen Pass bekam und überall ausgewiesen wurde, haben es die sächsischen Behörden nicht gewagt, Bebel und Liebknecht mit einem polizeilichen Aufenthaltsverbot für das direkt an Leipzig grenzende Borsdorf zu belegen und sie in abgelegenes Gebiet zu vertreiben.


Eingangstor

Am Montag, den 20. Mai 1895 besuchte König Albert von Sachsen und König Ferdinand von Bulgarien das auf unserem Grundstück einige Jahre zuvor erbaute Staegemann-Haus.  Max Staegemann war von 1882 bis zu seinem Tod 1905 Intendant der drei Leipziger Bühnen und einer der führenden Bühnenleiter Deutschlands. Der Hofzug hielt außerhalb des Bahnhofes vor dem Grundstückseingang, dessen Orginaltor noch erhalten ist. Ein ausgerollter Teppich führte vom Bahnkörper zum Eingang. Im Erdgeschoss befindet sich eine nach dem damaligen Geschmack getäfelte „Bauernstube“, die als Trink-  und Rauchstube verwendet wurde. Die hohen Herrschaften scheinen sich dort aufgehalten zu haben, denn das Besuchsdatum ist als Inschrift über einer Eingangstür  erhalten geblieben. Staegemann hat auf seinem Grundstück kleine  Konzertveranstaltungen und Theateraufführungen durchgeführt. Als Kulisse lies er sich inmitten eines kleinen Waldes eine Gartenlandschaft mit künstlichem Teich, Springbrunnen und Wasserfall bauen. Diese „Landschaft“ ist noch heute erhalten, nur die „Wasserspiele“ funktionieren nicht mehr. Die am Haus angebrachte hölzerne Bühne ist bei einem Bombenangriff zerstört worden. Staegemanns Enkelin berichtete, dass Staegemann mit Nikisch, Mahler, Wagner, Brahms und Bruckner befreundet war. Der in Leipzig wohnende Max Reger ist oft bei Staegemann zu Gast gewesen.

Steagemann-Haus (1895), Postkarte mit Namensfehler
Staegemann-Haus, Strassenansicht (1920)
Staegemann-Haus, Gartenansicht (2016)
Max Staegemann  (*10. Mai 1843 in Freienwalde; † 29. Januar 1905 in Leipzig)

Ein Jahr im neuen Haus – Zeit zum Lesen und Schrauben

Die weiße Pracht lag wochenlang 20 cm hoch und nachts herrschte strenger Frost. An einigen Tagen hat es so stark geschneit,  dass  300 m Gehweg mit der Kehrmaschine mehrfach geräumt werden mussten.  Die Poolabdeckung bog sich gefährlich durch und musste ein paarmal vom Schnee befreit werden. Wenn tagsüber die Sonne schien und es taute, donnerten ab Mittag Schneelawinen vom Dach. Kurz und gut, es ist Winter und da bleibt man meist gerne im Haus. Die Bauherrin arbeitet noch nicht gelesenen Bücher ab, während ich mich meist mit Musik oder Technik beschäftige.

Nach einem Jahr meldete die Funkzentrale der „Friedland“ Alarmanlage durch rotes Blinken „Low Battery“, ohne zu verraten von welchem Sensor die Meldung kommt. Das Handbuch will, dass alle Batterien nach einem Jahr zu ersetzen sind. Dazu muss die Alarmanlage mehrfach in den Servicemodus gesetzt werden, damit beim Tauschen der Batterien nicht der Sabotage-Alarm anspringt. Da der Servicemodus nach 10 Minuten automatisch beendet wird und die Sirene droht, kam Stress auf. Nach 2 Stunden waren 11 Sensoren mit neuen Batterien versorgt. Beim Testalarm blieb die Außensirene stumm. Erst nach Stunden kam ich auf die Idee, die Sirene das Setup neu lernen zu lassen; jetzt gibt’s auch draußen Krach.  Beim Messen der Rest-Spannung der Batterien stellte sich heraus, dass nur die 9 Volt Blöcke hätten getauscht werden müssen. Die Knopfzellen hatte alle noch 3 Volt. Die Wahl einer drahtlosen Alarmanlage ( € 1.200) bei einem Neubau betrachten wir jetzt als Fehler. Der Elektriker hätte vor dem Innenputz die Leitungen für eine Stromversorgung bequem schlitzen können.

Ein verlassen im Regal stehender ThinkPad aus dem Jahre 2011 tat mir leid und wurde wieder zum Leben erweckt. Nach dem Löschen der Festplatte und der Installation einer liegengebliebenen Windows 8 Lizenz, dem anschließenden Upgrade auf Windows 8.1 und dem jetzt möglichen Upgrade auf Windows 10, ist wieder ein flotter Rechner  entstanden. Das kostenfreie Win10 Upgrade wurde im August 2016 beendet, doch Microsoft hat für „behinderte“ Menschen ein Schlupfloch offen gelassen. Googeln hilft hier weiter. Der ThinkPad bekam noch einen neuen Akku und wurde dann verkauft.

Drei  einwandfreie Festplatten wollen einen neuen Besitzer finden. Bei Bedarf bitte melden.

Obwohl der Hersteller eine Lebensdauer von 11 Jahren angibt, hat mein Coolermaster Tower ein neues „bequiet!“-  Netzteil bekommen. Nach fast 10 Jahren möchte ich nicht von einem Ausfall überrascht werden.

Da die Telekom in Borsdorf nur DSL16 (Download bis zu 16 Mbit/s, Upload bis zu 2 Mbit/s) anbietet und die Gemeinde auch nicht mit den „Platzhirschen“  (Telekom und Vodafone) über einen Ausbau verhandelt, haben wir für € 9 im Monat einen „Speedport Hybrid“ von der Telekom gemietet. Diese Version des Speedports verbindet sich bei Bedarf mit dem nächsten LTE Mast und soll die Downloadrate auf bis zu 50 Mbit/s erhöhen. Da ein Speedport  bei Weitem nicht den Komfort einer Fritzbox bietet, soll er nur DSL, LTE und Telefonie an die Fritzbox liefern, der DSL-Import durch die Fritzbox ist abgestellt. Im Netz gibt es hierzu mehrere Anleitungen, die mir aber als zu kompliziert und unzuverlässig erscheinen. ermöglicht. Damit die Fritzbox dauerhaft konfiguriert werden kann, muss ihre Adresse manuell vergeben werden  und darf nicht via DHCP vom Speedport geholt werden. Unsere beiden VoIP-Telefone  „FRITZ!Fon C5“ haben wochenlang in beiden Richtungen funktioniert. Jetzt wachen sie bei einem Anruf aus dem „Stand by“ nicht auf. Wer hat eine dauerhafte Lösung?

Gelobt sei der Sonntag, die Bauherrin ist in Berlin und Katze Lilly stromert draußen herum. Endlich Zeit eine Lösung zu suchen. Auf der Seite  Fritzbox am Speedport-Hybrid habe ich eine gut dokumentierte Lösung gefunden.  Wer sich bereits mit dem Setup von Speedport und Fritzbox beschäftigt hat, wird erfolgreich sein.   Wäre keine Lösung verfügbar, dann hätten wir das Telekom  „Speedphone 50“  am Speedport betreiben müssen, und dieses kann mit dem „Fritz!Fon C5“ nicht mithalten. Die Beurteilungen bei Amazon und Co. sind hier sehr deutlich.

 Der Anschluss von ISDN Geräten gelingt mit dem  Speedport ISDN Adapter. Damit der Adapter wirksam wird, muss man sich im „Telekom Kundencenter“ einloggen und den Adapter anmelden.  Den Adapter verbindet man mit dem S0 Eingang der Fritzbox. Diese dient dann als TK-Anlage.

Gegenwärtig steht der Speedport mit fliegender Verdrahtung zum Testen im Maschinenraum,  ausgerichtet auf einen ausgelasteten Sendemast in 3 Km Entfernung und wartet, dass der Antennenbauer erscheint. Die bisherigen Testergebnisse zeigen, dass ohne Funk-Antenne auf dem Dach die 50 Mbit/s nicht zu erreichen sind. Der Download hat sich um 10-20 % verbessert, der Upload ist um das 5-6 fache größer. Der von der Telekom vorgeschlagene LTE-Mast liegt in entgegengesetzter Richtung an der Autobahn nach Dresden. Hier geht noch etwas, aber nur mit einem professionellen Antennenbauer. Wir bleiben dran.

(Fortsetzung  01.04.2017)
Nach dem Termin mit dem  Antennenbauer und weiterer Beschäftigung mit dem Thema „Hybrid“, kann man die 50 Mbis/s „vergesssen“. Es existiert eine Priorisierung der Bandbreite,  die dafür sorgt, dass zuerst „VoLTE „- Kunden  (Voice over LTE) und dann Kunden mit Volumentarifen („via Funk“ oder Handy’s),  bedient werden. Hybrid-Kunden erhalten nur den Teil der Bandbreite, den anderen Klassen nicht verwenden. Zusätzlich garantieren die AGB’s der Telekom keine Bandbreite,  da LTE ein „Shared Medium“ ist.  LTE wird zum DSL-Signal zugeschaltet, wenn dessen Auslastung mehr als 8o% beträgt. Umgekehrt kann es bei ausgelasteten DSLAM’s  (DSL-Zugangsmultiplexer ) dazu kommen,  dass  die kalkulierten 80% Auslastung der synchronisierten Signale nicht zustande kommt und LTE nicht  zugeschaltet wird. Dann kann es sogar sein, dass die maximale DSL-Transferrate nicht erreicht wird. Entscheidend für den LTE-Zugewinn ist, dass man eine LTE-Zelle erreicht,  die nicht ausgelastet ist und man die Kosten für eine Dachantenne nicht scheut. Es kann aber jederzeit passieren, dass eine nicht ausgelastete Zelle von der Telekom abgeschaltet wird.

2016 – Lost and Found

Seit fast 11 Monaten wohnen wir jetzt im Haus und es ist schön, dass soviel geschafft wurde.  Über 500  m² rund ums Haus herum sind bepflanzt oder mit Rasen versehen.  Der Pool wurde saniert und das Grundstück von Baum-Wildwuchs und Gestrüpp befreit, so dass der ursprüngliche Parkcharakter langsam wieder sichtbar wird.  Aber es war auch hart und manchmal sind wir an unsere Grenzen gekommen.  Hier kommen noch ein paar unsortierte Fotos aus 2016.

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Kater Emmi hat sich der Völlerei hingegeben und kommt nur noch zum Fressen. Glücklicherweise haben wir eine Nachfolgerin: Lilly, eine reizende, junge Katze.
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Lilly ist eine vielseitig interessierte Katze. Beim Fernsehen mag sie besonders fliegende Vögel.
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Am Gürtel hängt die Einhandmotorsäge, Mit einer Hand wird geklettert, mit der anderen Hand das Seil angebracht und von unten in die Fallrichtung gezogen. Man kann Mario W. beim Fällen kaum zuschauen. Und alles bei -5° Celsius.
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Hier geht es wesentlich leichter.

 

 

 

 

Herbst und Hohe Zeit

Endlich ist heute der erste kleine Nordwest-Sturm in Sachsen angekommen, sodass die Bäume ihre Blätter in Massen verlieren und ein Ende des täglichen Laubharkens in Sicht ist. Wir sind verpflichtet 300 m Trottoir zu räumen und das Laub der dort stehenden 10 Kastanien und 2 Linden an die Baumstämme zu harken. Vom Bauhof wird das Laub dann aufgesaugt und abgefahren. Merkwürdigerweise sind in diesem Jahr auch extrem viele Kastanien entstanden. Auf dem Grundstück fällt das Laub  von 20 Bäumen an. Dieses wird zusammengeharkt, kompostiert oder unter Nadelbäumen abgelegt. Die nächsten Wochen werden wir mit Laub harken beschäftigt sein.
Da einige Robinien nicht mehr standfest waren wurden diese gefällt. Ein mächtiger Ahorn und ein großer Walnussbaum standen schief und drohten auf ein Haus zu fallen. Beide wurden gekürzt. Für die nicht ungefährliche Baumpflege, Schreddern der Äste und Fräsen der Baumstümpfe wird ein mehrfach vierstelliger Betrag fällig.
Nach der Erzeugung hunderter Hügel hat es den Maulwurf endlich erwischt und die Regenwürmer können den Boden wieder ungestört auflockern. Wir sind nicht traurig.
In den nächsten Tagen wird es den ersten Frost geben und die Dahlien müssen ausgegraben und in einen frostfreien Raum gebracht werden. Ebenso Agaven, Palmen und Oleander. Aus dem Pool wurden 8.000 l Wasser abgepumpt, sodass  Skimmer und Wasser Öffnungen trocken liegen. In der Filterbox ist aus Sandfilter und Wasserpumpe das Wasser abgelassen. Der Garten-Wasserhahn am Haus ist zwar frostsicher, der außen an Hahn befestigte Garten-Wasserzähler aber nicht und wird daher demontiert. Bei Sonnenschein und einer Außentemperatur von 10° liefern die Solarkollektoren 26° warmes Wasser an die Wolf-Therme . Bei einer Außentemperatur von 3° und Sonnenschein beträgt die Kollektortemperatur immer noch erstaunliche 21°. Ohne Sonne geht natürlich nichts.

Am 15.10.2016 haben Anni und unser Rob in Lychen/ Brandenburg geheiratet. Es gab ein Riesenfest mit 130 Gästen und mehreren Bands.

Trauung
Gästebaum

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Geschenk einiger Gäste: Auftritt von Romano (Köpenick) nach Mitternacht im Saalbau. Milky Chance amüsieren sich auch.
Sarah Hartman
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Retro Stefson
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Me and my Drummer
Gruppenbild mit Ballon

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Ein halbes Jahr im neuen Haus

Nach langer Pause melden wir uns mal wieder. Da wir gegenwärtig keine  Probleme mit dem Haus haben und alles funktioniert, können wir nichts Negatives berichten. Wir freuen uns , dass es keine Setzungsrisse gibt und die Haustechnik ohne Störungen läuft. Mittlerweile überstand das Haus Sturm und heftige Regenfälle unbeschadet. Der „Blower Door Test“ wurde mit  n50 = 0,98 1/h  bestanden, zulässig sind 3,0. Seit Mai 2016 haben wir nur ca 100 m³ Gas verbraucht haben und hatten trotzdem jederzeit warmes Wasser. Es ist schon erstaunlich, welchen Wirkungsgrad die beiden Kollektoren auf dem Dach haben.

Die einzige Plage, die uns seit Wochen heimsucht sind Wühlmäuse und ein Maulwurf. Der Versuch, die ungebetenen Gäste mit Buttersäure vom Pool zu vertreiben, war leider nicht erfolgreich. Jeden Tag kommen 3 neue Erdhügel hinzu, die dann wieder beseitigt werden müssen. Der teure Rollrasen ist nur noch ein Flickenteppich.

Erfreulich entwickelt sich die „Landwirtschaft“ der Bauherrin, auch wenn sie etwas ungeordnet erscheint. Seit mehreren Monaten können wir Tomaten ernten, wobei die Cherry-Tomaten deutlich besser als die aus dem Handel schmecken. Bei anderen Sorten haben wir das nicht so festgestellt. Auf jeden Fall ist alles im Garten total „Bio“. Die Streuobst-Äpfel enthalten selbstverständlich Maden und die Bauherrin ist unermüdlich dabei „fleischlosen“ Apfelmuss herzustellen. Dieser ist heller und rötlicher, und schmeckt auch besser als die Handelsware. Pflaumen und Marillen sind wunderbarerweise nicht von Schädlingen befallen, dafür auch nur halb so groß und süßer, als die aus dem Supermarkt. Die Bauherrin hat mindestens 30 Gläser Marmelade hergestellt. Nächstes Jahr wird es auch Himbeeren geben. Dieses Jahr gibt es  dafür 5 Kürbisse.

Die ebenfalls auf dem Grundstück liegende Staegemann Villa macht auch einige Arbeit, besonders das Zurückschneiden der Sträucher und Hecken ist aufwendig.  Max Staegemann war um 1900 Generalintendant der Leipziger Bühnen und nutzte die Villa als Sommerresidenz und Open-Air Theater für ausgewählte Gäste. Der durch ihn angelegte steinerne „Theaterhügel“, von dem ein künstlicher Bach herunterfloß, ist noch heute zu sehen.  Die Bauherrin denkt darüber nach, die trockengefallene Bachlandschaft wieder zu fluten. Für eine freiwerdende Wohnung (104 m²) wird ein Nachmieter gesucht .

Eine Absenkung der Strasse hat dazu geführt, dass schwere LKW und Busse bei der Vorbeifahrt eine deutlich wahrnehmbare Erschütterung  im Haus verursachten. Wir haben die Gemeinde informiert und nach mehreren Wochen wurde das Problem behoben.
Die Pflege der neuen Rasenflächen ist während der Hitzeperioden mit Temperaturen um 30°,  schon sehr zeitaufwendig. Damit das junge Gras überlebt, müssen die „gelben Flecken“ gezielt manuell bewässert werden, um den Grundwasserspiegel nicht allzu sehr sinken zu lassen. Die alten Gras-Wiesen  verbrennen zwar, überleben aber auch ohne Bewässerung.